Dein Körper soll Dich durch Dein Leben tragen.
Er soll Dir immer ein Freund sein.
Bist Du freundlich zu ihm?
Gibst Du ihm Deinen Dank und Deine Anerkennung?
Gibst Du ihm Frieden und Freude?
Gibst Du ihm gesunde Nahrung?
Er will immer nur Dein Bestes.
Gib ihm also immer nur Dein Bestes: Deine Liebe.
(Petra Held, 2016)
Wie kann man Tieren Freiheit verwehren
und das mit Liebe in Verbindung bringen?
(Petra Held, 2016)
Wir arbeiten und machen mit dieser Arbeit
uns und unsere Lebensgrundlage kaputt.
Wir kaufen mit den durch Kaputtmachen der Erde
erzielten Einnahmen Produkte, die uns und
Mutter Erde weiter kaputt machen:
Autos, Fleisch, Zigaretten, Alkohol,
giftige Nahrung, giftige Kleidung,
giftiges Spielzeug, Waffen usw. usw. usw.
Jeder muß jetzt sein Leben verändern.
(Petra Held, 2016)
Die Welt hat Meisterschaft erlangt,
die Welt zu vernichten.
Wir alle müssen uns jetzt ändern.
(Petra Held, 2016)
Die Krankenkasse teilt uns allen mit,
daß Tag für Tag 65 Kinder und Jugendliche
mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen.
Wir alle nehmen das Leid unserer Kinder in Kauf,
um Geld zu verdienen und um uns selbst zu berauschen.
Wir alle rauschen damit am Leben vorbei.
(Petra Held, 2016)
Mitten in Deutschland,
in der Mitte unserer Gesellschaft,
stirbt ein zwei Jahre altes Kind an Hunger und Durst,
weil seine Mutter überfordert ist.
Die Gesellschaft, wir alle müssen jetzt dafür sorgen,
daß so etwas nicht mehr passiert.
Mütter und Väter müssen ihre Kinder jederzeit
in die Obhut anderer geben können,
vorübergehend oder für immer.
(Petra Held, 2016)
Antibiotika-Einsatz bei Kühen ist besorgniserregend.
Besorgniserregend ist besonders,
daß der Mensch keinerlei Achtung vor dem Leben hat.
Es scheint ihm egal zu sein, daß Kühe leiden.
Es scheint ihm egal zu sein,
daß das Leiden von Kühen zu seinem eigenen Leiden führt.
(Petra Held, 2016)
Bauen wir die Gefängnisse um, weltweit.
Machen wir sie zu Stätten der Selbstversorgung.
Legen wir dort Mischkulturengärten an.
Lassen wir die Gefangenen ihre Nahrung selbst anbauen und verwerten.
Lehren wir dort das einfache Leben,
miteinander und füreinander.
Lehren wir dort Frieden, Freude und Freiheit.
Und lernen wir alle Frieden, Freude und Freiheit von dort
für jeden Ort.
(Petra Held, 2016)
Wir sind viel zu schnell mit einem Urteil.
Wir sind viel zu schnell mit Verurteilung,
insbesondere bei jungen Menschen.
Sie sind unser Werk.
Sie sind in unserer Mitte groß geworden.
Wir alle sind ihre Vorbilder.
Hören wir auf, sie zu verurteilen,
wenn sie unserem Tun folgen und dies noch verstärken.
Leben wir unser Leben als Vorbilder für gutes Leben.
(Petra Held, 2016)
Erwartungen
Wie kann man erwarten, daß der Körper gesund bleibt,
wenn man raucht, Alkohol trinkt, sich ärgert und voller Wut ist?
Wie kann man erwarten, daß man voller Freude ist
und das Herz vor Freude lacht, wenn man das Töten
achtlos hinnimmt und den Tod auf dem Teller zuläßt?
Wie kann man erwarten, von Mutter Erde umsorgt und versorgt zu werden,
wenn man Mutter Erde Schaden zufügt?
Wie kann man erwarten, sauberes Trinkwasser zu haben,
wenn man Wasser ohne Sinn und Verstand verschmutzt?
Wie kann man erwarten, Sauerstoff zu haben,
wenn man die Luft und das Klima ohne Sinn und Verstand verschmutzt?
Wie kann man erwarten, vom Wald, von Bäumen
durch das Leben getragen zu werden,
wenn man Bäume ohne Sinn und Verstand fällt?
Welche Erwartungen hast Du für Dein Leben auf Mutter Erde?
(Petra Held, 2016)